Kellerbrand

Datum: 22. Februar 2020 
Alarmzeit: 14:20 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger (große Gruppe) 
Dauer: 1 Stunde 
Art: Brand  > B2  
Einsatzort: Friesau 
Mannschaftsstärke: 12 
Fahrzeuge: HLF 20 , DLK 23/12 , TLF 24/50 , ELW  
Weitere Kräfte: FFW Ebersdorf , FFW Friesau , FFW Helmsgrün , KBM , Polizei  


Einsatzbericht:

Kellerbrand durch technischen Defekt

Am Samstag gegen 14:20 Uhr bemerkte ein Hausbesitzer aus Friesau ein Feuer, als er wegen eines Stromausfalls in den Keller ging. Dort sah er, dass der Gefrierschrank in Flammen stand. Er informierte die Rettungsleitstelle in Saalfeld, die umgehend die Feuerwehren aus Friesau, Ebersdorf, Bad Lobenstein und Helmsgrün mit dem Stichwort: „B2 Kellerbrand in einem Wohnhaus“ alarmierte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus den Fenstern, die Bewohner des Hauses konnten sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Sofort ging ein Angriffstrupp der Feuerwehr Ebersdorf unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Keller vor. Unterstützt wurde er durch einen weiteren Angriffstrupp aus Bad Lobenstein.
Dort konnte der Brand schnell lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden. Eine Brandausbreitung auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden. Parallel zu den Löscharbeiten wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt, um das Wohnhaus rauchfrei zu bekommen. Die Feuerwehr Friesau baute vorsorglich eine Wasserversorgung vom Dorfteich zur Einsatzstelle auf. Der Sicherheitstrupp wurde durch die Feuerwehr Helmsgrün gestellt.

Im Anschluss daran wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und die Brandstelle mit der Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert. Laut Polizei führte ein technischer Defekt am Gefrierschrank zum Brand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 €. Die Feuerwehr war mit insgesamt 30 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet.

Während der Aufräumarbeiten wurden die Kameraden aus Bad Lobenstein zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Im Ortsteil Unterlemnitz hing eine Telefonleitung in den Verkehrsraum. Vermutlich durch Sturmböen wurde der Haken an dem das Kabel hing heraus gerissen. Die Drehleiterbesatzung befestigte einen neuen Haken in der Wand und hing die Zugentlastung des Kabels wieder ein. Der Einsatz konnte nach einer halben Stunde beendet werden.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.