Feldbrand

Datum: 3. August 2018 
Alarmzeit: 16:50 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger (große Gruppe) 
Dauer: 3 Stunden 10 Minuten 
Art: Brand  > B3  
Einsatzort: OV Bad Lobenstein-Neundorf 
Mannschaftsstärke: 15 
Fahrzeuge: HLF 10 , HLF 20 , TLF 24/50 , ELW  
Weitere Kräfte: FFW Blankenstein , FFW Ebersdorf , FFW Helmsgrün , FFW Neundorf , FFW Schleiz , FFW Wurzbach , Polizei  


Einsatzbericht:

Alarmstufe Rot für die Feuerwehren!

Gleich zu zwei Feldbränden musste am Freitagnachmittag ausgerückt werden. Während bei Lichtenbrunn die Flammen noch durch Landwirte weitgehend selbst erstickt werden konnten, ließ starker Wind das Feuer zwischen Bad Lobenstein und Neundorf gefährlich schnell ausdehnen. Gegen 16 Uhr gab es die erste Alarmierung, nachdem bei der Getreideernte auf einem Schlag bei Lichtenbrunn plötzlich Flammen im Feld standen. Aus Bad Lobenstein, Lichtenbrunn, Helmsgrün und Blankenstein rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren an. Dort gelang es den Landwirten, mit der bereitstehenden Technik den Brand unverzüglich einzudämmen und zu ersticken. Die Bad Lobensteiner Wehr löschte die Brandfläche noch einmal nach. Noch während der Rückfahrt zum Gerätehaus erfolgte die nächste Alarmierung. Diesmal war es ein Getreidefeld rechts der Straße zwischen Bad Lobenstein und Neundorf, dass lichterloh in Flammen stand. Weithin war die starke Rauchsäule zu ­sehen gewesen. An den Brandherd gerufen wurden die Feuerwehren Bad Lobenstein, Blankenstein, Wurzbach, Neundorf, Ebersdorf, Helmsgrün und Schleiz. Ebenso alarmiert war die ZPR-Werksfeuerwehr, deren Tanker jedoch wieder umkehren konnte. Den Löschkräften gelang es, das Feuer erfolgreich in Schach zu halten und abzulöschen. „Wir hatten den Löschangriff von zwei Seiten gestartet“, erklärte Einsatzleiter Tobias Freund das taktische Vorgehen. Auch hier waren die Landwirte mit Pflugtechnik behilflich, die Flammen einzukesseln. Besonders gefährdet war bei diesem Feldbrand ein angrenzender Wald gewesen, den die Feuerwehr mit einer Wärmebildkamera vorsorglich nach Glutnestern absuchte. Vernichtet wurden nach noch unbestätigten Angaben auf etwa 20 Hektar Erntegut, dass sowohl in Schwaden, als auch im Bestand verbrannte. In beiden Fällen ist ein Neundorfer Landwirtschaftsbetrieb der Eigentümer.

Bericht der OTZ

 

Noch am selben Abend wurde die Feuerwehr Bad Lobenstein zum dritten Brandeinsatz an diesem Tag alarmiert. Bei Gleisbauarbeiten wurde durch Funkenflug eine angrenzende Böschung in Brand gesetzt. Durch die Kameraden konnte das Feuer zügig mit der Schnellangriffseinrichtung gelöscht werden. Zusätzlich wurde mit dem Lichtmast des Hilfeleistungslöschfahrzeug die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Nach einer halben Stunde war der Einsatz beendet.

Die Feuerwehr Bad Lobenstein bedankt sich bei allen eingesetzten Kräften für die gute Zusammenarbeit.

 

Feldbrand bei Neundorf

 

Feldbrand bei Lichtenbrunn 

 

Böschungsbrand Bad Lobenstein